Externe Prozessbegleitung
Externe Prozessbegleitung ist eine professionelle Beratungs- und Begleitungsform, die weniger auf die sachlichen Inhalte als vielmehr auf die metakommunikativen Aspekte von Entwicklungsprozessen und Projekten fokussiert. Die erforderlichen Voraussetzungen zur Veränderung von bestehenden Strukturen, Prozessen und Kulturen in einem Unternehmen werden genauestens beobachtet.
Externe Prozessbegleitung arbeitet mit einem sehr guten Verständnis für das Umfeld der Organisation und für die organisationseigenen Dynamiken. Sie bindet unterschiedliche Organisationsebenen in angemessener Weise in den Veränderungsprozess ein. Eine sorgfältige Architektur ( Planung, Vorbereitung, Durchführung und Aufbereitung der verschiedenen Entwicklungsschritte) und hinreichendes Vertrauen über alle Ebenen hinweg sind zentrale Ankerpunkte und Erfolgsfaktoren.
Zielsetzung
Externe Prozessbegleitung ist dann sinnvoll und erforderlich, wenn die Organisation sich verändern muss, es jedoch gleichzeitig beharrende Kräfte gegen diese Veränderung gibt. Der Impuls zur Veränderung kann von außerhalb wie auch von innerhalb der Organisation ausgehen. Starre Regeln oder Wertesysteme hindern nicht selten die notwendigen Entwicklungsschritte. Mitarbeiter haben diese Wertesysteme, aus einer unvermeidbaren Loyalität („Betriebsblindheit“) heraus, so weit verinnerlicht, dass Veränderung aus eigener Kraft kaum leistbar ist.
Unser Angebot
Wir gestalten mit Ihnen einen Entwicklungsprozess in den vier klassischen Projektphasen.
- Designphase: Klärung des Auftragskontextes, Mitwirkung bei der Auftrags-/ Vertragsgestaltung, Beratung bei der Auswahl des Projektteams, Mitwirkung bei der Verankerung.
- Planungsphase: Methodenwissen, Förderung des Gruppenprozesses, Gestaltung der Schnittstellen und der Meilensteinplanung.
- Durchführungsphase: Steuerung der Ziel-/ Strategiekongruenz, Prüfung der Effizienz der gewählten Vorgehensweisen, Stärkung der Sozialkompetenz im Projektteam.
- Evaluationsphase: Überprüfung der gewählten Vorgehensweisen, Überprüfung und Förderung der Lernerfahrungen, Methodenwissen.
Bezug zum Qualitätsmanagement
Alle Qualitätsmanagementsysteme bezeichnen sich als prozessorientierte Modelle. Die Darstellung und schriftliche Festlegung von Prozessen, Verfahren oder Arbeitsabläufen sowie der Prozessverantwortlichkeit wird zur Erfüllung und Darlegung der Kriterien gefordert. Bewertungsmaßstab ist der Gedanke der kontinuierlichen Verbesserung, der Patientenorientierung und der Ausrichtung an den Unternehmenszielen.
Referenzen
Universitätsklinikum Münster (UKM), Pädiatrische Hämatologie/ Onkologie
Ansprechpartner: Herr Prof. Jürgens, Klinikdirektor, und Herr A. Löcken, Stationsleitung
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